Disney, das ist ein Name, den wohl jeder von uns kennt. Der Konzern gehört zu den Riesen der modernen Unterhaltungsindustrie.

Die Figuren, Filme und Attraktionen, die unter dem Disney-Label laufen, sind aus unserer Alltagswelt kaum noch weg zu denken. Der Werdegang des House of Mous ist quasi eine amerikanische Legende.

Der bescheidene Beginn dieser Legende gerät allerdings schnell in Vergessenheit. Am Anfang stand nichts weiter, als der irrationale Traum eines kreativen jungen Mannes.

Der Anfang einer Erfolgsgeschichte

Als Walt Disney nach vielen Jahren in Armut mit seinen Zeichentrickfilmen erste echte Erfolge feierte, hätte er die Chance auf ein sorgenfreies Leben gehabt. Stattdessen entschloss er sich, einen Traum zu leben: Er hatte den verrückten Plan, einen gigantischen Freizeitpark für Familien zu bauen.

Die geplanten Kosten für dieses Projekt überstiegen jedoch nicht nur sein Kapitel, sondern jedes bisher dagewesene Ausmaß. Sogar Walts Bruder, der bis dahin sein Partner gewesen war, erklärte ihn für verrückt, ließ sich ausbezahlen und und verließ die Firma. Walt Disney ging derweil von einer Bank zur anderen, um dort für sein Projekt um einen Kredit zu bitten. Er bekam jedes Mal eine Absage.

Über 300 Mal erklärte man ihm mehr oder minder höflich für übergeschnappt. 300 Mal musste er sich sagen lassen, dass keine Bank der Welt für dieses Projekt einen Kredit bewilligen würde . Die dreihundertzweite Bank gab ihm schließlich den Kredit für den Bau seines Parks; — das erste Disneyland in Anaheim, Kalifornien.

Bei der wievielten Bank hättest Du aufgegeben?

Der normale Mensch wohl bei der dritten und vierten. Ein ganz Wagemutiger vielleicht nach der zehnten oder zwölften. Aber wer von uns hätte allen Ernstes bei hundert Banken angefragt, geschweige denn bei über dreihundert? Walt Disney tat es. Er war unglaublich beharrlich, wenn es um die Erreichung seiner Ziele ging; — nicht zuletzt deshalb ist er auch zu einem der ganz Großen des letzten Jahrhunderts geworden.

2 Fehler auf dem Weg zum Ziel

Ich weiß nicht, wie Dein Traum aussieht und was Dein Ziel ist. Ich weiß aber, dass Du auf dem Weg dahin nur zwei echte Fehler machen kannst:

  1. Du fängst gar nicht erst an.
  2. Du gibst zu früh auf.

Je höher der Stern hängt, nachdem du greifst, umso länger wird es dauern, bis Du ihn in den Händen hältst. Angesichts der Entfernung wirst Du manchmal das Gefühl haben, Dich nur um Zentimeter vorwärts zu bewegen. Aber daran führt kein Weg vorbei.

Wenn es darum geht, ein Ziel zu erreichen, brauchst Du neben der richtigen Strategie vor allem Geduld, Ausdauer und ein hohes Maß an Frustrationstoleranz.

Paulus, der von dem großen Ziel inspiriert war, von Jerusalem ausgehend über Asien bis nach Europa Gemeinden zu gründen, stieß des Öfteren auf massiven Widerstand. Ich glaube, dass er so manchmal bei einigen der von ihm beschriebenen Situationen ins Schwitzen kam:

“Ich habe härter für Christus gearbeitet. Ich bin öfter im Gefängnis gewesen, öfter geschlagen worden. Häufig war ich in Todesgefahr. Fünfmal habe ich von den Juden die neununddreißig Schläge bekommen. Dreimal wurde ich von den Römern mit Stöcken geprügelt, einmal wurde ich gesteinigt. Ich habe drei Schiffbrüche erlebt; das eine Mal trieb ich eine Nacht und einen Tag auf dem Meer. Auf meinen vielen Reisen haben mich Hochwasser und Räuber bedroht. Juden und Nichtjuden haben mir nachgestellt. Es gab Gefahren in Städten und in Einöden, Gefahren auf hoher See und Gefahren bei falschen Brüdern. Ich hatte Mühe und Not und oftmals schlaflose Nächte. Ich war hungrig und durstig, oft hatte ich tagelang nichts zu essen. Ich fror und hatte nichts Warmes anzuziehen. Ich könnte noch vieles aufzählen; aber ich will nur noch eins nennen: die Sorge um alle Gemeinden, die mir täglich zu schaffen macht.”
– 2. Korinther, 11:24-28

Paulus litt auf dem Weg ans Ziel. Aber er wusste, was er wollte, und er war nicht bereit, aufzugeben. Wie sieht es mit Dir aus?

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