„Ich glaube, dass Gott alles, was nicht zu meiner Zukunft passt, verändern wird. Krankheiten, Probleme, Mängel und Mittelmäßiges in meinem Leben sind nicht permanent, sondern temporär. Mein Glaube wird nicht von dem geprägt, was ich sehe, sondern von dem, was Gott in mein Herz hineingelegt hat.“

In der Bibel ist die Geschichte von Josef beschrieben. Josef war ein Mann, der große Träume hatte. Als junger Mann versprach ihm Gott, dass er mal ein großer Leiter werden würde und sogar mithelfen würde, eine ganze Nation zu regieren. Doch bevor sein Traum wahr wurde, musste Josef durch ein paar krasse Herausforderungen. Zum Ersten waren seine Brüder sehr eifersüchtig auf ihn und verkauften ihn als Sklaven nach Ägypten. Dem Vater erzählten sie, Josef sei von einem wilden Tier gegessen worden. In Ägypten kam Josef an den Hof eines hohen Beamten, wurde dort zum Lieblingssklaven und bekam viel Verantwortung. Doch der Schein trügte. Er wurde von der Frau des Beamten zu Unrecht beschuldigt und landete im Gefängnis. Josef, der Mann, der von Gott dazu bestimmt war, ein großes Reich mitzuregieren, fand sich im Gefängnis wieder. Doch egal, was die Umstände zu Josef sagten, Josef sah sich selber als großen Leiter. Er blieb seinem Traum treu und nach Jahren der Sklaverei und im Gefängnis öffnete sich die richtige Tür im richtigen Moment und er bekam die Gelegenheit, dem Pharao einen Traum zu deuten. Durch seine geniale Deutung des Traumes, mit der Weisheit Gottes, wurde er null komma nichts zu einem hohen Beamten mit viel Macht und Verantwortung befördert. Jetzt konnte Josef sagen:

„Jetzt bin ich an meinem Platz angekommen. Jetzt lebe ich meinen Traum. Jetzt lebe ich meine Berufung.“

Josef lebte, was viele Jahre später in einem Brief in der Bibel beschrieben wird:

„Wir richten unseren Blick nämlich nicht auf das, was wir sehen, sondern auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare ist ewig.“ 2. Korinther 4,18

Josef wusste tief in seinem Herzen, dass er zu einem Leiter berufen ist und an dieser Wahrheit hielt er fest, egal, was die Umstände sagten.

Vergiss nicht, das was wir heute und jetzt mit unseren Augen physikalisch sehen, ist nur temporär. Nicht ewig. Die Dinge hingegen, die wir mit unseren Augen des Glaubens sehen, sind ewig. Doch leider lassen wir es hie und da zu, dass die temporären Situationen, die wir sehen, uns entmutigen und uns so weit bringen, dass wir sogar unsere Träume aufgeben.

Doch Gott hält mehr in deiner Zukunft für dich bereit. Wir alle erleben Rückschläge, unfaire Situationen, Unrecht, Schlimmes, das uns angetan wird. Josef wurde von seinen Brüdern verraten und verkauft wie billige Ware. In all den Enttäuschungen, die du durchmachst, ermutige ich dich, schau tief in dich hinein und versuche wieder zu sehen, was Gott in dir sieht. Halte an der Zusage und dem Traum Gottes fest und sage zu dir selber:

„Das, was ich heute erlebe, ist nicht permanent. Das ist nur ein weiterer Zwischenhalt auf dem Weg zum Ziel. Ich werde mit Gott zusammen mein Ziel erreichen. Das Beste wird erst noch kommen! AMEN!“

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